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Zu guter Letzt …
… ein altes Sommerlied aus dem Jahr 1606 von Martin Behm (Evangelisches Gesangbuch Nr. 500):
Lobt Gott in allen Landen und lasst uns fröhlich sein: Der Sommer ist vorhanden, die Sonn gibt hellen Schein, der Winter ist vergangen, das Feld ist voller Frücht, die wir von Gott empfangen, wie man vor Augen sieht.
Herr, gib durch deinen Segen den lieben Sonnenschein, dazu den sanften Regen, die du uns schaffst allein. Die Frücht im Feld vermehre, behüt vor Reif und Schloss' und allem Unheil wehre, dein Güt und Macht ist groß.
Und wenn die Donner schallen, dass alles saust und kracht, die grellen Blitze fallen in deinem Zorn mit Macht, so wollst du uns bewahren, halt uns in deiner Hut, lass uns nichts widerfahren an unserm Leib und Gut.
Gib uns auch hier auf Erden die geistlich Sommerzeit, dass uns bei den Beschwerden dein Hilf stets sei bereit, damit wir willig tragen all Trübsal, Angst und Not und endlich nicht verzagen, wenn uns hinreißt der Tod.
Füll unser Herz mit Freuden durch Wohltat mancherlei, dass uns nichts möge scheiden von deiner Gnad und Treu, solang wir sind auf Erden, bis wir vor deinem Thron einst ewig selig werden, empfangn die Ehrenkron. |